Touristische Attraktivität. Ohne Belastung der Anwohner.

Hambach-Shuttle schafft für Besucher ein einzigartiges Erlebnis. Und unterstützt die Unternehmen in Hambach.

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Wenn man Hambach und das Schloss gemeinsam betrachtet, erkennt man, dass viele gewachsene Strukturen den Bedürfnissen der Anwohner und Besucher nicht gerecht werden. Dies gilt für Bauten und Verkehr, besonders aber für den Tourismus.

Das könnte zum Beispiel daran liegen, dass es bisher kein echtes touristisches Konzept gibt. Das Schloss als „Besucher-Magnet“ muss in Zukunft in das vorhandene Angebot von Gastronomie, Übernachtungen, Weingütern und Sehenswürdigkeiten eingebunden werden.

Dieser Zustand mag verwundern. Insbesondere, da Hambach zahlreiche historische Gebäude in gemütlichen Gassen vorzuweisen hat. Und einige weit über den Ort hinaus bekannte Dorffeste ausrichtet (u.a. Andergasser Fest, Hambach Schwarz-Rot-Gold, Jakobus-Kerwe).

Man erkennt jedoch schnell, dass eine für alle Zielgruppen schlüssige Besucherlenkung fehlt, die Gäste und Sehenswürdigkeiten zusammen bringt. Hambach-Shuttle soll dabei helfen, diesen Zustand zu verbessern und stärker von den Schloss-Besuchern zu profitieren.

Hambach

Ein Dorf mit vielen Möglichkeiten

Rathausplatz Hambach

Ein attraktiver Stadtteil mit vielen Angeboten

  • 4.900 Einwohner
  • Grundschule, 2 Kindertagesstätten, Lebensmittelmarkt, Gemüsemarkt, Bäckerei, Postfiliale
  • Tennisplätze, Fußballplatz, Freibad, Turnhalle
  • Zahlreiche historische Gebäude im Ortskern
  • 24 Weingüter und 16 Gaststätten, bzw. Cafés

Eine touristische Attraktion mit viel Transferpotenzial

  • Bezeichnung als „Wiege der deutschen Demokratie“ begründet durch das Hambacher Fest 1832
  • „Europäisches Weltkulturerbe“ mit rund 200.000 zahlenden Besuchern plus vielen weiteren Besuchern
Luftaufnahme Hambacher Schloss
Weinberge Hambacher Schloss

Konzeptionelle und infrastrukturelle Herausforderungen, die lösbar sind

  • Gewachsene Strukturen in den Bereichen Tourismus, Bauwerke, Verkehr
  • Fehlende Konzepte für Tourismus und Dorferneuerung
  • Mangel an einer zeitgemäßen, zielgruppenspezifischen Besucherlenkung

Unter diesen Gesichtspunkten ist die Idee entstanden, Hambach-Shuttle mit dem  Projekt „Integriertes Standortentwicklungskonzept für das Weindorf Hambach und sein Schloss“ zu verbinden. So soll Hambach für Besucher attraktiver werden. Zudem sollen Mehrwerte für alle Menschen in Neustadt geschaffen werden, die von ihnen profitieren.

Die aktuell sehr unbefriedigende Situation in Hambach rührt zum einen von der schieren Verkehrsbelastung, aber auch durch den fehlenden Nutzen, den der Ort von den lediglich durchfahrenden Touristenströmen zum Hambacher Schloss hat. An diesen Punkten setzt das Projekt Hambach-Shuttle an. Beide Komponenten des Projekts – eine zukunftsweisende Technologie und die Lösung eines konkreten Problems mittels dieser Technologie – haben dazu geführt, dass das Projekt die Förderung vom BMVI erhalten und zum 1. Oktober offiziell, d.h. mit ministerialer Erlaubnis, begonnen hat.

Die Erfahrungen bei der Einführung solcher neuer Technologien haben in der Vergangenheit gezeigt, dass die Frage der Nützlichkeit und Nutzbarkeit bei radikal neuen Technologien für viele – insbesondere betroffene – Menschen umfassender Information und auch einer gewissen Gewöhnung bedarf. In Neustadt an der Weinstraße soll die Vermittlung der Technologie von fahrerlosen Fahrzeugen durch das Projekt Hambach-Shuttle geleistet werden. So können Einwohner und Besucher fahrerlose Mobilität quasi einüben.

Noch Fragen?

Viele häufig gestellte Fragen finden Sie in unseren FAQ. Oder Sie schreiben uns direkt. Unsere Projektleiterin Dr. Kerstin Ullrich antwortet Ihnen dann gerne.