Freie Fahrt. In Hambachs Straßen und Gassen.

Erfahren Sie, wie die Mobilität der Zukunft weniger Verkehr und mehr Lebensraum für Anwohner schafft.

Header Verkehr

Mit dem viel besuchten Hambacher Schloss hat Hambach ein starkes touristisches Zugpferd. Doch wo viele Menschen hin wollen, entsteht auch viel Verkehr. Wenn es dann im Ort und auch am Schloss selbst an Parkmöglichkeiten für Autos und Reisebusse mangelt, führt dies regelmäßig zu unnötigem Verkehr im Ort.

Zusätzlich hat Hambach viele enge Gassen, die zwar für den Gegenverkehr zugelassen, aber nicht geeignet sind.

Um das Schloss zu erreichen, muss man durch Wohngebiete fahren.  Diese sind für das hohe Verkehrsaufkommen jedoch gar nicht ausgelegt. Und ein ordentlicher Verkehrsfluss ist auf einem Teil dieser Straßen aufgrund parkender Autos auch nicht gewährleistet.

Diese angespannte Verkehrs- und Parkplatz-Situation ist für Besucher und  Anwohner belastend. Das wollen wir mit dem Projekt Hambach-Shuttle ändern.

Beispiele

Die Verkehrssituation in Hambach

Wie problematisch die Verkehrssituation in Hambach wirklich ist, soll hier an einigen Beispielen aus den Straßen und Gassen im Ort, die als Zu- und Abfahrtsstrecken für das Hambacher Schloss fungieren, verdeutlicht werden.

Verkehrssituation Freiheitstraße

Beengte Situation in der Freiheitstraße (Abfahrtsweg)

Bus im Wald

Behinderungen durch große Linienbusse (Abfahrtsweg)

Verkehrssituation Schlossstraße

Verkehrsstau in der Schlossstraße (Zufahrtsweg)

Parkende Autos im Wald

Rückstau parkender Fahrzeuge bis tief in den Wald (Zufahrtsweg)

Zielsetzung

Klare Verbesserungen für Anwohner und Besucher bis Ende 2020

Langfristig profitieren insbesondere die Menschen, die direkt an der viel befahrenen Route zum Schloss wohnen. Deutlich weniger Fahrzeuge bedeuten nämlich deutlich weniger Belastung der Luft. Und durch den elektrischen Antrieb der Shuttles wird der Ausstoß an Lärm und Stickoxiden nochmals weiter gesenkt. Damit erhöht sich natürlich auch die Wohnqualität.

Die derzeit unbefriedigende Parksituation im Ort und am Schloss wird durch die schrittweise Umstellung auf den Park&Ride-Service gelöst. Die Besucher parken in Zukunft etwas außerhalb und genießen das Erlebnis einer Fahrt zum Hambacher Schloss im selbstfahrenden Shuttle. Davon profitieren neben den Anwohnern dann auch die Besucher.

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%

Unser Ziel ist es, den Durchgangsverkehr auf den Zu- und Abfahrtswegen des Hambacher Schlosses bis Ende 2020 um mindestens 30% zu reduzieren.

Doch auch zur Verkehrssicherheit leistet Hambach-Shuttle einen Beitrag. Weniger Fahrzeuge in den Straßen bedeuten auch mehr Sicherheit für ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Kinder, Fußgänger und Radfahrer. Und sobald die Shuttles für autonomes Fahren zugelassen sind, leisten sie mit ihren modernen Sensoren und ihrer geringen Geschwindigkeit einen weiteren Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Hinweis: Aktuell arbeiten wir gemeinsam mit der TU Kaiserslautern und der Abteilung Stadtplanung der Stadt Neustadt daran, die Optionen für die Streckenführung der Shuttles zu identifizieren. In diesem Prozess werden auch die Einwohner Hambachs einbezogen. Sobald wir belastbare Lösungsansätze mit einer Gegenüberstellung der  Vor- und Nachteile verschiedener Optionen haben, erhalten Sie auf dieser Seite detaillierte Informationen. Bis dahin bitten wir um ein wenig Geduld.

Noch Fragen?

Viele häufig gestellte Fragen finden Sie in unseren FAQ. Oder Sie schreiben uns direkt. Unsere Projektleiterin Dr. Kerstin Ullrich antwortet Ihnen dann gerne.